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Lizenz: SPL
Die Sailplane Pilot Licence (SPL) ist die EASA-Volllizenz für Segelflug — weltweit gültig, mit allen Erweiterungen wie TMG, Wolkenflug oder Kunstflug ausbaubar. In Deutschland die Standard-Lizenz für Streckenflug, Wettbewerb und Lehrer-Karriere.
Voraussetzungen
- Mindestalter: 16 Jahre (Solo ab 14 in einer DTO mit besonderer Genehmigung)
- LAPL-Medical (oder Class 2)
- BZF-Sprechfunkzeugnis
Ausbildungsumfang
- Theorie: 100 Stunden in 9 Fächern (deutlich kondensierter als beim Motorflug, aber inhaltlich vergleichbar)
- Praxis: mindestens 15 Stunden Doppelsitzer mit Lehrer + 6 Stunden Solo + 5 Solostarts auf der Strecke + 2 Streckenflüge (50 km und 100 km)
- 2 Saisons sind realistisch: Saison 1 bis zur A-/B-/C-Prüfung und ersten Streckenflügen, Saison 2 bis zur Lizenzprüfung
Wege zur SPL
Klassischer Vereinseinstieg
Über 90 % aller deutschen Segelflieger:innen lernen im Verein. Mitgliedsbeitrag 380–800 €/Jahr (Jugendliche reduziert), Stundenpreise weit unter ATO-Sätzen. Theorie meist im Winter abends, Praxis von April bis Oktober.
Quereinstieg von LAPL-S
LAPL-S-Inhaber:innen brauchen für die SPL-Aufstockung nur einen Solo-Streckenflug von 100 km und die SPL-Prüfung. Die Theorie ist identisch.
Quereinstieg vom Motorflug
Motorflieger:innen mit SEP-Berechtigung erhalten Theorie-Anrechnung für Luftrecht, Met, HPL, Comm. Die TMG-Berechtigung kann direkt anerkannt werden. Praxis-Anteile (Windenstart, F-Schlepp, Thermikflug) müssen separat geflogen werden.
Kosten und Dauer
Im Verein realistisch 2.400–3.800 € (Beitrag, Werkstatt-Pauschalen, Theorie, Schulflüge, Prüfung). Bei kommerziellen Anbietern eher 5.000–7.000 €. Dauer: 1–2 Saisons.
Wie geht’s weiter?
- TMG (Touring Motor Glider, Reisemotorsegler) — Erweiterung in 4–6 Wochen, 900–1.400 €
- FCL.800 Aerobatic für Kunstflug auf zugelassenem Muster
- Wolkenflug (Cloud Flying Rating)
- Streckenflug-Wertung über das DMSt-System (kein Schein, aber jährliche Wertung)
- FI(S) — Fluglehrer Segelflug, ab 18 mit 100 h PIC-Erfahrung
Vereine & Schulen
Sortiert nach Bewertung
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Flugsportverein Unterjesingen e.V.
Segelflug-, Motorsegler- und Motorflugverein mit 150 Mitgliedern auf Flugplatz Poltringen am Schönbuch, 10 km von Tübingen.
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Flugsportgruppe Heinkel e.V.
Stuttgarter Segelflugverein mit 80 Mitgliedern, eigenem Flugzeugpark und Betrieb am Übersberg bei Pfullingen.
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Sportfliegerclub Malmsheim e.V.
Segelflug- und TMG-Verein mit rund 80 Mitgliedern am Segelfluggelände Renningen-Malmsheim, zwischen Stuttgart und dem Schwarzwald.
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Sportflieger-Club Stuttgart e.V.
Segelflugverein auf der Hahnweide bei Stuttgart mit eigener Werkstatt, Flugzeugbau-Gruppe und aktiver Wettbewerbsmannschaft.
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Sportfliegerclub Schwetzingen e.V.
Segelflug-, Motorsegler- und UL-Ausbildung am Sonderlandeplatz Herrenteich (EDEH) bei Hockenheim – ausschließlich per Flugzeugschlepp.
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Segelflugverein Mannheim e.V.
Segelflugverein am City-Airport Mannheim seit 1929: 8 Vereinsflugzeuge, Segelflug- und UL-Ausbildung, Wettbewerbsprogramm und Jugendarbeit.
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Luftsportverein Ederbergland e.V.
Luftsportclub in Allendorf/Eder mit Segel-, Motor- und UL-Ausbildung, ehrenamtlichen Fluglehrern und WM-Gold im Juniorenbereich 2015.
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Aero Club Gelnhausen e.V.
Luftsportverein am Verkehrslandeplatz EDFG Gelnhausen (Hessen) mit Ausbildung in Motorflug, Ultraleicht, Motorsegler und Segelflug.
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Eschweger Luftsportverein e.V.
Segelflugverein am Stauffenbühl bei Eschwege mit Ausbildung ab 13 Jahren — SPL und TMG-Berechtigung auf eigener Anlage.
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Akademische Fliegergruppe der Johann-Wolfgang-Goethe
Segelflugverein der Goethe-Uni Frankfurt mit Ausbildung, Streckenflug und Thermikforschung auf dem Flugplatz ‚Der Ring‘ in Schwalmstadt (Nordhessen).
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Luftsportgemeinschaft Braunfels e.V.
Luftsportverein in Braunfels mit Segelflug, Motorsegler, ULM und Modellflug — ehrenamtliche Fluglehrer, Jugendmitglied ab 300 €/Jahr.
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Segelfliegergruppe Steinkopf e.V. Pohlheim
Segelflugverein bei Gießen mit 9 Vereinsflugzeugen, eigener Wartungswerkstatt und Ausbildung in Segelflug, Motorflug, Ultraleicht und Trike.