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Lizenz: PPL-A
Die Privatpilotenlizenz Flugzeug nach EASA Part-FCL ist die klassische Volllizenz für privates Motorfliegen — weltweit gültig (ICAO), unbefristet, mit beliebigen Erweiterungen ausbaubar.
Voraussetzungen
- Mindestalter: 17 Jahre (Schulungsbeginn schon ab 16 möglich, Solo ab 16)
- EASA-Tauglichkeit Klasse 2 (fliegerärztliche Untersuchung)
- Polizeiliches Führungszeugnis · Sprechfunkzeugnis BZF
Ausbildungsumfang
- Theorie: 100 Unterrichtsstunden in 9 Fächern (Luftrecht, Menschliches Leistungsvermögen, Meteorologie, Kommunikation, Aerodynamik, Allgemeine Luftfahrzeugkunde, Flugleistung & Flugplanung, Betriebliche Verfahren, Navigation)
- Praxis: 45 Flugstunden — davon mindestens 25 Stunden mit Fluglehrer, 10 Stunden Solo, 5 Stunden Solo-Streckenflug, 2 große Überlandflüge (mindestens 270 km, einer mit Landung auf zwei verschiedenen Plätzen)
- Theorie- und Praxisprüfung beim LBA / dt. Prüfungsorganisation
Wege zur PPL-A
Direkter Einstieg ohne Vorlizenz
Komplette Ausbildung in einer ATO/DTO. Theorie typischerweise abends/wochenends über 6–9 Monate, Praxis von Frühjahr bis Herbst. Realistisch sind 12–18 Monate vom Anmeldetag bis Schein.
Aufstockung von der LAPL-A
LAPL-A-Inhaber:innen können mit deutlich reduziertem Aufwand auf PPL-A aufstocken: 15 weitere Flugstunden mit Lehrer (davon Streckenflug-Anteile) und Praxisprüfung. Die Theorie ist identisch und wird nicht erneut geprüft, sofern sie schon zur LAPL-A vorhanden war.
Quereinstieg von SPL/BPL/Heli
Inhaber:innen anderer EASA-Lizenzen erhalten Theorie-Anrechnung für die gemeinsamen Fächer (Luftrecht, Met, HPL, Comm). Die Praxisstunden müssen separat geflogen werden.
Quereinstieg vom UL-Schein
Der deutsche UL-Schein wird formal nicht angerechnet, weil er außerhalb EASA liegt. Erfahrene UL-Pilot:innen brauchen aber meist deutlich weniger als die regulären 45 Stunden — typischerweise reichen 25–35 Stunden bei Lehrer-Einschätzung.
Kosten und Dauer
Realistische Spanne: 12.000–16.000 €. Dauer: 12–18 Monate. Wer in Vereinen schult, fliegt günstiger als in kommerziellen ATOs (Stundenpreise ab 150 €/h vs. 200 €/h+).
Wie geht’s weiter?
Die PPL-A ist die Basis für alle weiteren Berechtigungen:
- NVFR (Nachtflug) — 5 Praxisstunden, ab 2.000 €
- IFR / Instrument Rating — 50h-Praxis-Rating, 14–22.000 €
- SEP-Erweiterungen: Variable-Pitch, Retract, TMG, Wasserflug
- MEP (Multi-Engine Piston) für zweimotorige Flugzeuge
- FCL.800 Aerobatic für Kunstflug
- CPL/ATPL: Berufspilot-Pfad (Modular oder Integrated)
Vereine & Schulen
Sortiert nach Bewertung
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WYK AUF FOEHR
Flugplatz Wyk auf Föhr – Luftfahrtstandort auf der nordfriesischen Insel Föhr, erreichbar über flugplatz-wyk.jimdofree.com.
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SCHLESWIG-KROPP
Aero Club Schleswig-Kropp (EDXC): Segel-, Motor- und Ultraleichtflug in Kropp seit 1949, mit 70 Mitgliedern und eigenem Jugendprogramm.
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SIERKSDORF/HOF ALTONA
Flugplatz Sierksdorf (EDXT) an der Ostsee – Hof Altona, in 5 Minuten am Strand, Betrieb ohne festen Flugleiter.
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ST. MICHAELISDONN
Dithmarscher Luftsportverein mit 236 Mitgliedern auf dem Verkehrslandeplatz EDXM – Segel-, Motor- und Ultraleichtflug in Schleswig-Holstein.
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ST. PETER-ORDING
Verkehrslandeplatz Sankt Peter-Ording (EDXO) direkt an der Nordseeküste mit AVGAS, Jet A-1 und Mobilitätsservices vor Ort.
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SYLT
Flughafen Sylt in Tinnum bietet Pilotenausbildung und Rundflüge mit einem Elektroflugzeug sowie Direktverbindungen zu europäischen Metropolen.
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RENDSBURG-SCHACHTHOLM
Verkehrslandeplatz Rendsburg-Schachtholm (EDXR) in Hörsten – zentraler Flugplatz in Schleswig-Holstein mit Ultraleicht-Betrieb seit 1960.
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NEUJELLINGSDORF
Sonderlandeplatz Neujellingsdorf auf Fehmarn – laut Eigendarstellung der kleinste Flugplatz Deutschlands auf der Ostseeinsel.
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NEUMUENSTER
Luftsportverein am Verkehrslandeplatz Neumünster (EDHN) mit Segel-, Motor- und Modellflug sowie elektrischem Schulflugzeug.