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Lizenz: LAPL-A
Die Light Aircraft Pilot Licence (LAPL-A) ist die vereinfachte EASA-Lizenz für Hobby-Pilot:innen, die innerhalb der EASA-Staaten fliegen und keinen Wert auf weltweite Gültigkeit legen.
Voraussetzungen
- Mindestalter: 17 Jahre (Solo ab 16)
- LAPL-Medical (einfacher als PPL-Medical, beim Hausarzt mit Zusatzqualifikation möglich)
- BZF-Sprechfunkzeugnis
Ausbildungsumfang
- Theorie: 100 Stunden, dieselben 9 Fächer wie PPL-A — keine Vereinfachung beim Stoff
- Praxis: 30 Flugstunden — davon mindestens 15 Solo, eine Solo-Strecke 80 NM (≈150 km) mit Landung an einem fremden Platz
LAPL-A vs. PPL-A — was solltest du wählen?
Die LAPL-A ist EASA-only: Du darfst damit nur in den EASA-Staaten fliegen. In die Schweiz oder nach Großbritannien (Drittland) brauchst du Sondergenehmigung. Außerdem bist du auf einmotorige Flugzeuge bis 2.000 kg beschränkt und darfst maximal 3 Personen mitnehmen.
Praktisch heißt das: Wenn du nur in Deutschland und Europa Hobby fliegst, ist die LAPL-A schneller und günstiger. Wenn du eventuell mal in die USA oder nach UK willst, oder Aufstieg zur Berufslizenz nicht ausschließt, ist die PPL-A besser.
Wege zur LAPL-A
Direkt einsteigen
Standardweg über eine ATO/DTO. Theorie identisch zur PPL-A — du sparst nur bei der Praxis (30 statt 45 Stunden).
Aufstockung von SPL
Segelflug-Lizenz-Inhaber:innen mit ausreichend TMG-Erfahrung können die LAPL-A teilweise anrechnen lassen. Theoriefächer Luftrecht, Met, HPL, Comm werden anerkannt — nur die Motorflug-spezifischen Fächer (Aerodynamik Motor, Aircraft General Knowledge Power, Flight Performance Power) müssen geprüft werden.
Kosten und Dauer
Realistische Spanne: 8.000–11.000 €. Dauer: 8–12 Monate. Über einen Verein deutlich günstiger als kommerziell.
Wie geht’s weiter?
Die LAPL-A ist eine Sackgasse, was Berufspilot-Karriere angeht — aber eine solide Basis für Hobby-Erweiterungen. Wenn du später doch mehr willst:
- Aufstockung auf PPL-A: 15 zusätzliche Praxisstunden mit Lehrer + Prüfung. Theorie wird anerkannt.
- NVFR ist auf LAPL erlaubt (mit gleichen 5 Stunden Praxis wie auf PPL)
- Aerobatic: ja, mit FCL.800-Erweiterung
- IFR ist auf LAPL nicht möglich — du brauchst dafür PPL
Vereine & Schulen
Sortiert nach Bewertung
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BAD DUERKHEIM
Fliegerclub Bad Dürkheim (EDRF): ATO-zertifizierte Flugschule am Verkehrslandeplatz Bad Dürkheim mit Motorflug, ULM, Ballon und Fallschirm.
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WIPPERFUERTH-NEYE
Luftsportverein Wipperfürth (ICAO: EDKN) – seit 1930 im Bergischen Land aktiv mit Segelflug, Motorflug, Ultraleicht, Ballon und Modellflug.
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WERDOHL-KUENTROP
LSV Sauerland am Flugplatz Werdohl-Küntrop: Segel-, Motor-, Motorsegler- und Modellflug seit 1933 in Neuenrade.
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WESEL-ROEMERWARDT
Segelflug, Motorflug und Ultraleicht am Flugplatz Wesel Römerwardt (EDLX) – Ausbildung zum SPL, PPL-A und ULM-A seit 1950.
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SIEGEN-EISERNHARDT
Luftsportverein Siegen auf dem Platz Eisernhardt – Segel-, Motor- und Motorsegelflug mit 11 Flugzeugen, Ausbildung seit 1930.
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SIEGERLAND
Der Siegerland Flughafen liegt in Burbach (57299) und ist unter siegerland-airport.de erreichbar.
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STADTLOHN-VREDEN
Flugplatz Stadtlohn-Vreden (EDLS): befeuerte 1.200-m-Piste, Schwerpunktlandeplatz für Geschäftsreiseverkehr in NRW.
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PLETTENBERG-HUEINGHAUSEN
Segelflug, Motorflug und ULM am Flugplatz Habbel (EDKP) – Verein mit 180 Mitgliedern, eigenem Schleppbetrieb und Wettbewerbsteam.
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PORTA WESTFALICA
Verkehrslandeplatz Porta Westfalica (EDVY) – Flugplatz mit festem Betrieb, Tankstelle, Gastronomie und Schnupperflug-Angebot.
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RHEINE-ESCHENDORF
Flugplatz Rheine-Eschendorf (EDXE): ATO für Motor-, Segel- und Ultraleichtflug mit Lizenzen bis NVFR und Segelkunstflug-Ausbildung.