Verein e.V. · Bayern · Penzberg
Modellflugclub Penzberg e.V.
Modellflugplatz Penzberg (Berghalde) — Oberbayern — 47.7570° N, 11.3714° E
§01
Über den Verein
Gegründet am 30. Oktober 1960 als Teil der Penzberger Bastelgemeinschaft an der Volkshochschule, betreibt der MFC Penzberg seit 1989 seinen eigenen Modellflugplatz an der Berghalde bei Penzberg auf ca. 660 Metern über NN. Die Graspiste misst 120 × 15 Meter und ist dauerhaft kurz gemäht. Segel- und Motormodelle bis 25 kg Abfluggewicht sind zugelassen; seit 2007 gilt eine Jet-Zulassung, die Turbinenmodelle am Platz erlaubt.
Geflogen wird die gesamte Bandbreite des RC-Modellflugs: Segelflugzeuge und Motorsegler aus Depron, EPP oder GFK, Propellermaschinen mit Elektro- oder Verbrennungsantrieb und Turbinen-Jets. RC-Hubschrauber bilden eine eigene Vereinssparte mit separatem Steuerkonzept. Modelle mit Verbrennungsmotor sind werktags und an Sonn- und Feiertagen jeweils 8–12 und 13–20 Uhr erlaubt; an Karfreitag, Allerheiligen und Heiligabend besteht generelles Verbot. Jedes auffällige oder schwerere Modell wird vom vereinseigenen Prüfungsteam messtechnisch erfasst und erhält bei Bestehen eine schriftliche Flugberechtigung.
Das Vereinsheim entstand 1980 in erheblicher Eigenleistung. Nach einem Hagelschaden im Juli 2021 wurde die Hütte am Platz durch Mitglieder selbst wiederaufgebaut und an die Bedürfnisse der Modellbauer angepasst. Zwei feste 'Greenkeeper' pflegen Piste und Gelände.
Jugendförderung zählt zu den Dauerthemen: Nachwuchs lernt Modellbau und Flugtechnik unter Anleitung, viele frühere Vereinsjugendliche fliegen noch heute aktiv. Wettkämpferisch nimmt der Club an der jährlichen 'Oberlandrunde' mit Nachbarvereinen sowie an nationalen und internationalen Meisterschaften teil. Feste Jahrespunkte sind Vatertagsfliegen, Sonnwendfeier, Vereinsmeisterschaft Motorflug und Silvesterfliegen. Eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht München unter VR 80201.
Auf einen Blick
- Jet-Zulassung seit 2007 für Turbinenmodelle bis 25 kg MAG
- Eigener Modellflugplatz an der Berghalde seit 1989, 660 m ü.NN, Graspiste 120 × 15 m
- Vereinsinterne Flugberechtigungsprüfung mit messtechnischer Erfassung für auffällige Modelle
- Jährliche 'Oberlandrunde' als regionale Wettkampfserie mit Nachbarvereinen
- Separate Modellhubschrauber-Sparte mit eigenem Trainingsschwerpunkt
§02
Flotte
4 Muster
| Muster | Kategorie | Einsatzzweck | Anzahl | Kennung |
|---|---|---|---|---|
| RC-Segelflugzeuge und Motorsegler | Other | Freizeit- und Wettbewerbsflug | — | |
| RC-Propellerflugzeuge (Elektro und Verbrenner) | Other | Freizeit- und Wettbewerbsflug | — | |
| RC-Jets (Turbinen) | Other | Turbinenbetrieb, Jet-Zulassung seit 2007 | — | |
| RC-Modellhubschrauber | Helikopter | Eigene Vereinssparte | — |
§04
FAQ
5 Fragen
Welche Modelle sind auf dem Platz zugelassen?
Segel- und Motormodelle bis 25 kg Abfluggewicht. Schwerere oder auffällige Modelle benötigen eine vereinsinterne Flugberechtigung nach messtechnischer Prüfung durch das Vereinsprüfungsteam. Für Turbinenmodelle besteht eine Jet-Zulassung seit 2007.
Zu welchen Zeiten ist Flugbetrieb mit Verbrennungsmotor erlaubt?
Werktags und an Sonn- und Feiertagen jeweils 8–12 Uhr und 13–20 Uhr. An Karfreitag, Allerheiligen und Heiligabend ist Verbrennerflug generell verboten. Grundsätzlich endet jeder Flugbetrieb 30 Minuten vor Sonnenuntergang.
Gibt es ein Jugend- oder Nachwuchsprogramm?
Ja. Jugendliche werden im Modellbau und Flugbetrieb von erfahrenen Vereinsmitgliedern am Platz angeleitet. Genaue Konditionen und Aufnahmeformalitäten auf Anfrage beim Vorstand (Thomas Rötzschke, Tel. 08856-934652).
Was ist die 'Oberlandrunde'?
Eine jährliche Wettkampfserie zwischen dem MFC Penzberg und Nachbarvereinen der Region. Die Regeln sind bewusst niedrigschwellig gehalten, sodass auch weniger erfahrene Piloten teilnehmen können. Gemeinsames Fliegen steht vor maximalem Wettbewerbsehrgeiz.
Seit wann besteht der aktuelle Modellflugplatz?
Seit 1989 fliegt der Verein an der Berghalde bei Penzberg. Die Graspiste ist 120 m lang und 15 m breit und liegt auf rund 660 m ü.NN. Davor nutzte der Club verschiedene Standorte, u.a. Sindelsdorf (1975) und Mühleck (1975–1977).