Verein e.V. · Bayern · Borken
Luftsportverein Borken/Westf. e.V.
Flugplatz Borken-Hoxfeld — 51.8520° N, 6.8150° E
4,7★
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§01
Über den Verein
Der Luftsportverein Borken/Westf. e.V. besteht seit 1926 und ist seit 1975 auf dem Flugplatz Borken-Hoxfeld ansässig. Die Segelflugausbildung läuft dort im Verbund mit dem Coesfelder Luftsportverein und der Luftsportgruppe Bocholt, getragen von 20 ehrenamtlichen Fluglehrern. Am Platz sind insgesamt drei Vereine aktiv, die zusammen rund 250 Mitglieder in Segelflug-, Motorflug- und Ballonsportgruppen organisieren.
Die Ausbildung zum Segelflugzeugführer gliedert sich in drei praktische Abschnitte: Grundschulung bis zum ersten Alleinflug, Vertiefung der fliegerischen Fertigkeiten mit Umschulung auf Einsitzer und Thermiktraining, sowie Streckenflugreife inklusive eines Pflichtüberlandflugs über mindestens 50 km Luftlinie. Theoretisch geprüft werden Luftrecht, Meteorologie, Navigation, Technik, Verhalten in besonderen Fällen und menschliches Leistungsvermögen. Das Funksprechzeugnis ist Teil der Ausbildung.
Der Einstieg ist ab 14 Jahren möglich – den Schein kann man ab 16 ablegen, ein Jahr früher als den Autoführerschein. Wer sich unsicher ist, kann vier Wochen lang als vollwertiger Flugschüler teilnehmen, ohne vorher einen Fliegerarzt aufgesucht zu haben. Die Kosten sind überschaubar: Wer noch in Schule oder Studium ist und unter 25, zahlt 84 Euro Jahresbeitrag; die Gesamtkosten bis zur Lizenz – inklusive Starts und Fliegerarzt – liegen bei rund 450 Euro.
Der Flugzeugpark reicht vom einfachen Holzschulflugzeug bis zum modernen GFK-Hochleistungssegler. Neben Schulungs- und Platzflügen sind Kunstflug, Streckenflug und Wettbewerbsteilnahme möglich. Start erfolgt per Winde oder Flugzeugschlepp. Die Winterwartung übernehmen die Mitglieder in der vereinseigenen Werkstatt – das ist der wesentliche Hebel, um die Betriebskosten gering zu halten. Flugbetrieb findet an Wochenenden, Feiertagen und während Ferienlehrgängen statt.
Auf einen Blick
- Ausbildungsgemeinschaft mit 20 ehrenamtlichen Fluglehrern
- Eigene Vereinswerkstatt hält Betriebskosten niedrig
- Ausbildungsbeginn ab 14 Jahren, Schein ab 16
- Gesamtkosten bis zur Lizenz ca. 450 Euro
- 4-wöchiges Schnupper-Angebot ohne vorherigen Fliegerarzt
§02
Flotte
3 Muster
| Muster | Kategorie | Einsatzzweck | Anzahl | Kennung |
|---|---|---|---|---|
| Schulungsdoppelsitzer | Doppelsitzer | Grundschulung bis Alleinflug | — | |
| Einsitzer (Holz) | Einsitzer | Fortgeschrittenenausbildung, Platzflüge | — | |
| Hochleistungssegelflugzeug (GFK) | Einsitzer | Streckenflug, Wettbewerb, Kunstflug | — |
§03
Ausbildung
3 Lizenzen
LAPL-S
LAPL Sailplane
Vereinfachte Segelfluglizenz für Hobby-Piloten.
SPL
Sailplane Pilot Licence
Volle EASA-Segelfluglizenz, weltweit gültig.
BZF-E
Lizenzpfad
Startarten: Windenstart · Flugzeugschlepp
§04
FAQ
5 Fragen
Ab welchem Alter kann ich mit der Segelflugausbildung beginnen?
Ab 14 Jahren. Den Segelflugschein selbst kannst du ab 16 ablegen – ein Jahr früher als den Autoführerschein.
Was kostet die Ausbildung bis zum Segelflugschein insgesamt?
Wer in Schule oder Studium ist und unter 25, zahlt 84 Euro Jahresbeitrag. Dazu kommen Kosten für Windenstart und F-Schlepp sowie alle paar Jahre ein Fliegerarztbesuch (ca. 100 Euro). Insgesamt sind es etwa 450 Euro bis zur Lizenz. Die Fluglehrer arbeiten ehrenamtlich, daher fallen keine Unterrichtsgebühren an.
Kann ich Segelfliegen ausprobieren, ohne sofort Mitglied zu werden?
Ja. Du kannst vier Wochen lang als vollwertiger Flugschüler am Betrieb teilnehmen – ohne vorherigen Fliegerarzttermin. An Wochenenden ist auf dem Platz auch ein Gastflug im Doppelsitzer möglich.
Wie lange dauert die Ausbildung bis zum Schein?
Mit regelmäßiger Teilnahme – etwa einem vollen Wochenendtag pro Woche – ist der erste Alleinflug in einer Flugsaison erreichbar. Bis zum fertigen Segelflugschein vergehen insgesamt rund zwei Jahre.
Wie viel Zeitaufwand ist realistisch einzuplanen?
Im Schnitt ein ganzer Tag pro Wochenende auf dem Platz, von früh bis abends. Im Winter kommen Wartungsarbeiten in der Vereinswerkstatt hinzu, bei denen Mitarbeit erwartet wird.